Die Flamingo-Ernährung ist der Schlüssel zu allem: Lebensraumwahl, Verhalten – und sogar zur Farbe. Wer versteht, was Flamingos fressen, versteht auch, warum sie in flachen, nährstoffreichen Gewässern leben. Hier findest du die wichtigsten Fakten zur Nahrung von Flamingos und zur Filtertechnik ihres Schnabels.
Was fressen Flamingos?
Flamingos fressen keine „großen Beutetiere“, sondern Kleines in riesigen Mengen: Algen, Plankton, winzige Krebstiere und Insektenlarven. Die genaue Zusammensetzung hängt vom Gewässer ab. Besonders wichtig sind Farbstoffe (Carotinoide), die die rosa Färbung unterstützen.
So funktioniert das Filtern
Beim Fressen halten Flamingos den Kopf oft nach unten ins Wasser. Der Schnabel wirkt wie ein Sieb: Mit Zunge und Lamellen werden Wasser und Schlamm bewegt, während Nahrungspartikel zurückbleiben. Dieses System funktioniert am besten in flachen Zonen mit hoher Dichte an Kleinstlebewesen.
Warum Nahrung und Lebensraum zusammenhängen
Wenn ein Gewässer weniger Algen oder Kleinstkrebs enthält, sinkt die Nahrungsbasis – und Kolonien können abwandern. Deshalb sind stabile Feuchtgebiete und gute Wasserqualität zentral für Flamingo-Populationen.
FAQ
Fressen Flamingos Fische?
In der Regel nicht. Die Flamingo-Nahrung besteht überwiegend aus Kleinstlebewesen, die sie filtern können.
Wovon hängt die rosa Farbe ab?
Von den Carotinoiden in der Nahrung. Je nach Nahrungsangebot und Gesundheitszustand ist die Färbung stärker oder schwächer.
Tipp: Setze ein erklärendes Bild „Flamingo beim Filtern“ ein. Alt-Text: „Flamingo-Ernährung – Flamingo filtert Nahrung im flachen Wasser“.

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